Unsere Galga's

 

„Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen,

werden Tiere fühle, dass Menschen nicht denken!“

 

 

Dieses Zitat habe ich einmal gelesen und musste direkt an die spanischen Windhunde – die Galgos denken.

 

Jedes Jahr werden in Spanien viele viele Galgos gezüchtet, für eine kurze Jagdzeit aufgezogen und anschliessend wieder entsorgt. Hunde, die man nicht für die Jagd gebrauchen kann, sind erst recht sofort dem Tode geweiht. Wieso auch Geld für Futter und Medikamente aufbringen? Ein Galgo, der nicht jagt, ist eine Schande für das Ego eines Galgueros (span. Jäger). Aus diesen Gründen werden jährlich enorm viele Galgos hingerichtet. Sie werden erhängt, ertränkt, verbrannt, gesteinigt oder auf eine andere unmenschliche Art gequält, misshandelt, getötet. Bestenfalls werden ausgediente Hunde in einer Auffangstation abgegeben. Wahrscheinlicher ist aber eher, dass sie in einer Perrera – einer Tötungsstation enden. Dort werden die Tiere für eine kurze vom Gesetz vorgeschriebene Zeit „gelagert“, bevor sie ebenfalls einem grauenvollen Tod entgegenblicken. Diese Schicksale teilen die Galgos mit vielen anderen Rassehunden wie Greyhounds, Podencos, Pointer…

 

Ich habe schon gehört „warum Hunde aus Spanien importieren, hat es nicht genug Hunde in unseren Tierheimen?“. Wer einmal in die Augen eines Galgos aus Spanien geschaut hat, wird sich diese Frage nie wieder stellen! Selbst schwer misshandelte Hunde sind nicht agressiv. Sie sind dankbar für jede Streicheleinheit und einen vollen Fressnapf. Endlich nicht mehr geschlagen werden, nicht mehr hungern müssen und die alten schmerzenden Wunden werden gepflegt. Diese Hunde haben ein Recht auf einen schönen Lebensabend!

 

 

 

Liza, Sutil und Shiraz in Spanien bei den Orgas Scooby Medina und Villamartin St. Anton

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